Newsarchiv
01. - 02.08.2009
Die 16 Teilnehmer der Klasse World Formula im Norddeutschen ADAC Kart Cup trafen sich am vergangnen Wochenende in Faßberg. Bei sommerlichen Temperaturen begann das Rennwochenende am Samstag mit den freien Trainings. Ich war nach der kleinen Sommerpause hochmotiviert und freute mich auf die Rennen. Mit der Abstimmung des Karts war ich zufrieden, was sich auch in den Zeiten widerspiegelte, die auf Anhieb sehr gut waren. Der Sonntag begann mit einem letzten freien Training, bevor es dann im Zeittraining um die Startpositionen ging. Ich fuhr wieder die Zeiten vom Vortag und erreichte den 8. Startplatz für das erste Rennen. Bis zur Mitte des Rennens lief das Rennen für mich sehr gut. Der vor mir liegende Fahrer wollte dessen Fordermann überholen, hierbei merkte er aber zu spät, dass diese Stelle dafür nicht wirklich geeignet ist. Er kollidierte bei einer Vollbremsung und Ausweichmanöver mit mir und so kam es zu einem Dreher in die Wiese. Zum Glück lief aber der Motor noch, ich konnte das Rennen fortsetzen, fiel aber auf den 15. Platz zurück. Die dadurch entstandene Lücke zum Hauptfeld konnte ich schliessen. Im Ziel belegte ich den 12. Platz. Das zweite Rennen, vom 12. Startplatz, begann für mich gleich in der ersten Kurve mit einem Abflug. Ich wurde unsanft aus der Kurve gedrückt. Zu dem flogen vor mir vier weitere Fahrer ab, so dass hier ein kleines Chaos entstand. Das Hauptfeld war hier natürlich schon enteilt. Mit mehr als einer halben Runde Rückstand konnte ich das Rennen wieder aufnehmen. Zur Rennmitte hatte ich wieder Anschluss an das Hauptfeld gefunden und konnte ein paar Plätze gut machen. Am Ende kam ich als 12. durchs Ziel. Ohne die Vorfälle in den beiden Rennen wäre mit Sicherheit mehr drin gewesen. Das nächste Rennen bestreite ich am 13.09. in Embsen.
23. - 24.05.2009
Bei sommerlichen Temperaturen wurden am 24. Mai das 7. und 8. Rennen ausgetragen. Diesesmal ging die Reise nach Oschersleben in die Motorsportarena.
Einen Tag vorher, am Samstag nahm ich an einem Trophy-Rennen in der Klasse World Formula teil. Dieses nutzte ich als Training für die Rennen am Sonntag. Hier gelang mir ein souveräner Sieg.
Das Setup aus dem Trophy-Rennen wurde dann auch für die Rennen am Sonntag übernommen. Die Trainings verliefen sehr gut. Einziges Problem an diesem Sonntag waren die Temperaturen, die gegen Mittag an der 30 Grad-Grenze kratzten. Die Strecke wurde somit immer wärmer, was bedeutete, dass der richtige Luftdruck für die Reifen gefunden werden musste. Für das Rennen wurde dann ein guter Kompromiss gewählt, so dass die Zeiten bis auf wenige hundertstel Sekunden an die Spitze heran reichten.
Von Startplatz 9 von 16 Teilnehmern ging es für mich dann in die Formationsrunde. Kurz bevor der Start freigegeben werden sollte zwang mich aber ein technischer Defekt zur Aufgabe, so dass keine gewertete Runde zustande kam. Der Schaden wurde dann in der Pause vor dem zweiten Rennen behoben, so dass eine Teilnahme möglich war.
Dieses zweite Rennen musste ich vom 16. und letzten Startplatz in Angriff nehmen. Unmittelbar nach dem Start ereignete sich im hinteren Mittelfeld ein Unfall an dem die hinteren Fahrer nur langsam vorbei konnten. Dadurch ergab sich zu dem restlichen Feld eine etwas grössere Lücke. Ich schloss diese Lücke recht schnell und konnte in der ersten Hälfte des Rennen viele Plätze gut machen. Am Ende kam ich auf dem 8. Platz liegend ins Ziel. Aufgrund der Tatsache, dass ich vom letzten Startplatz ins Rennen gehen musste sind mein Team und ich mit dieser Leistung sehr zufrieden. Ohne dem technischen Defekt im ersten Rennen wäre mit Sicherheit mehr drin gewesen, was sich auch in den Rundenzeiten der Konkurrenz zeigt.
02. - 03.05.2009
Am Sonntag, 3. Mai, fand in Faßberg das 5. und 6. Rennen des NAKC in der Klasse World Formula statt. Die Anreise erfolgte bereits Samstagfrüh. Dieser Tag wurde zum Training genutzt. Die Wetterbedingungen am Samstag waren ausgezeichnet bei sommerlichen Temperaturen, welches sich am Sonntag dann ändern sollte.
Der Sonntag begann dann mit einem freien Training. Hierfür wurden neue Reifen aufgezogen, die Übersetzung noch einmal geändert. Meine Zeiten waren auf Anhieb schneller als am Samstag. Im Zeittraining, in dem die Startaufstellung für das 1. Rennen ermittelt wird, belegte ich dann den 6. Platz.
Der Start zum 1. Rennen verlief für mich sehr gut. Ich konnte meinen 6. Startplatz hinter Saskia Müller halten und verteidigen. Mir gelang es bis auf wenige zehntel Sekunden die Zeiten der Spitze zu fahren.
In den letzten drei Runden des Rennens wurde der Regen immer stärker, somit auch die Strecke immer rutschiger, besonders in den Schikanen, wo sehr viel Gummiabrieb lag. In der letzten Runde gab es leider ein Missverständnis mit einem zu überrundenden Fahrer. Es kam zur Kollision und das Aus für mich. Trotzdem wurde ich noch auf dem 10. Platz gewertet. Die anschließende Mittagspause wurde zur Reparatur genutzt. Danach die Einstellungen aus dem vorigen Setup übernommen und die Vorbereitungen für das 2. Rennen in Angriff genommen.
Die Wetterbedingungen waren für dieses 2. Rennen etwas besser. Kein Regen. Ich ging vom 10. Startplatz aus ins Rennen. Nach der Formationsrunde gelang mir ein ausgezeichneter Start. Ich konnte in den ersten drei Runden gleich 4 Plätze gut machen und lag auf Platz 6 hinter Saskia Müller. Wir lieferten uns ein spannendes und sehr faires Duell. Im zweiten Rennabschnitt konnte ich an Saskia vorbei gehen und sicherte mir bis ins Ziel den 5. Platz.
Das es so gut für mich bereits bei der zweiten Veranstaltung in dieser Klasse läuft, hätte ich nicht erwartet. So ist dieser 5. Platz wie ein kleiner Sieg.
Am vergangenen Wochenende hatte ich mein Auftaktrennen im NAKC (Norddeutscher ADAC Kart Cup) in der Klasse World Formula.
Die Trainingsläufe verliefen für mich sehr zufriedenstellend. Ich kam mit den Streckenverhältnissen und mit dem neuen Kart sehr gut zurecht.
Nach dem Pflichttraining am Sonntag wurde an meinem Kart ein Motorschaden festgestellt, so dass dieser nicht mehr eingesetzt werden konnte. Zum Glück konnte ich mir einen Ersatzmotor von Marc Wilkening leihen. Dieser lief zwar hervorragend, dennoch war es schwer ihn in der Kürze der Zeit vor dem 1. Rennen auf das Kart abzustimmen, also die entsprechende Übersetzung zu finden.
Dementsprechend verliefen die Rennen auch nicht so positiv, wei die Trainings es versprochen hatten. Ich wurde am Ende des Tages 15. Trotzdem bin ich nicht zu sehr enttäuscht, da ich anhand der Trainings gesehen habe, was gehen kann.
Dieses ist meine erste Saison in der World Formula. Mein Ziel lautet daher zunächst: Ankommen. Später kann man dann auf die Platzierungen schauen.
Aktualisiert ( Sonntag, den 14. Februar 2010 um 14:42 Uhr )


Newsarchiv